Infocima April 2021

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April 2021 – Bulletin Nr. 4

Lächeln des Monats

Mein Name ist Jhonny Vargas. Ich bin 13 Jahre alt und bin seit vier Jahren in CIMA. Zurzeit gehe ich in die 7. Klasse der Blaise-Pascal-Schule. Besonders gut finde ich, dass mir die Erzieher und Lehrer in CIMA viele Ratschläge geben. Es gibt verschiedene Workshops, in denen wir die Grundlagen verschiedener Handwerke und Künste erlernen können. Ich weiß es zu schätzen, dass so viele Personen ihr Besten geben, um mir zu helfen. Mein Leben hier in CIMA ist toll! Besonders mag ich unseren Bauernhof, sowohl die Tierhaltung als auch die Landwirtschaft. Ich komme mit allen meinen Kameraden gut aus. Ich liebe es, mit ihnen etwas zu unternehmen, Fußball, Karten, Murmeln oder Kreisel zu spielen. Wenn ich groß bin, möchte ich Polizist werden, um den Menschen zu helfen und sie schützen zu können.


Workshops und verschiedene Aktivitäten

Die Hydroponik (Anbau von Hydrokulturen)

Anbau von Hydrokulturen

Heute präsentieren wir den Hydroponik-Workshop, geleitet von Lehrerin Edy Fonseca. Vor einigen Jahren hatte sie ein kleines Hydrokultur-Projekt hier in ihrem Klassenzimmer gestartet. Eine Gruppe von Freiwilligen von der Fernie-Schule aus Kanada interessierte sich für dieses Projekt und baute das, was jetzt der Hydrokulturbereich ist. In diesem Workshop lernen die Kinder eine Technik zum Anbauen von Pflanzen ohne die Verwendung von landwirtschaftlicher Erde. Dieses System ermöglicht es ihnen z.B. Erdbeeren, Mangold, Sellerie, Basilikum, verschiedene Salatsorten und andere Pflanzen zu produzieren. Wenn wir sehen, dass ein Jugendlicher sehr an dieser Arbeit interessiert ist, dann bieten wir ihm einen Kurs an, der samstags an der Universität für Agrar und Landwirtschaft von La Molina stattfindet. Der Anbau von solchen Hydrokulturen bietet den Jugendlichen eine Möglichkeit, die sie später zu Hause mit einer minimalen Investition durchführen können.


Testimonials

hermes barrios

Hermes Barrios
Ex – CIMA

Hallo, ich kam 1992 nach CIMA. Am Anfang war es sehr schwierig für mich mein Leben zu ändern, weil ich fast vier Jahre auf der Straße gelebt habe und mit vielen Problemen wie Diebstahl, Alkohol und Drogen zu kämpfen hatte. Trotz allem habe ich in CIMA den Frieden und die Liebe gefunden, nach denen ich gesucht hatte. Mit der Unterstützung aller Mitarbeiter und Kollegen sowie meinen eigenen Bemühungen habe ich es geschafft, meine Probleme von der Straße zu überwinden und ein guter Mensch zu werden. CIMA ist für mich das beste Elternhaus, das ich je hatte, denn hier habe ich Selbstwertgefühl, Demut, Respekt und Liebe für andere gelernt. Lehren, die ich heute mit meiner eigenen Familie teile. Zurzeit arbeite ich als Logistikmanager in einem der größten Unternehmen der metallmechanischen Industrie und bin sehr glücklich in dem, was ich tue.

Anne Crabbe

Anne Crabbe Denys de Lozano Mitarbeiter

Ich kenne CIMA seit den Anfängen in Jirón Puno (1990). Die erste Sekretärin der CIMA, Fräulein Annick Delestre, lud mich ein, den Ort kennen zu lernen. Von dort aus hatte ich viel Kontakt mit Myra Bowen, die bis heute Mitglied des CIMA-Vorstandes ist. So entwickelte ich allmählich mein Interesse für das Haus. Eines Tages, vor 26 Jahren, fragte mich Pater Jean-Louis Lebel, ob ich zu CIMA kommen könnte, um als seine Sekretärin mitzuarbeiten. So bin ich in die Welt der CIMA eingetreten. Als Sekretärin und als Krankenschwester, die mein zweiter Beruf ist, habe ich immer gerne geholfen. Bis heute fühle ich mich als „Teil von CIMA“, es ist kein gewöhnlicher Job, es ist eher ein Apostolat. Das heißt, zu helfen, was immer mir in den Weg kommt, was immer ich kann, was immer der Herr mir als Talent gegeben hat. Meine Funktion ist in erster Linie alles, was die Präsidentschaft braucht, der Vater, seine Gesundheit, der Kontakt mit den peruanischen und ausländischen Spendern. Das fällt mir aufgrund meiner Sprachkenntnisse leicht. Es ist eine Freude, sich um unsere Freunde im Allgemeinen kümmern zu können. Zuerst sind die Kinder dran. Wenn es ein gesundheitliches Problem gibt, versuche ich, es zu lindern und/oder mich mit den medizinischen Fachkräften auf der Krankenstation abzustimmen. Ich denke nicht an den Ruhestand, es ist besser, weiterzumachen, bis der Herr es mir erlaubt. Ich fühle mich wohl und bin immer im Rahmen meiner körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte verfügbar. Vielen Dank an CIMA, dass Sie den Bedürftigsten in der Gesellschaft, den Kindern und Jugendlichen, helfen.


Danke schön

Elise Gonnet

Ayud’art Stiftung

Elise kam 2001 zum ersten Mal nach CIMA. Von 2002 bis 2009 kam sie dann jedes Jahr als Freiwillige zurück. Vor 20 Jahren gründete Elise den Verein Ayud’art, dessen Zweck es ist, CIMA zu unterstützen. Heute hat der Verein etwa 230 Mitglieder. Ayud’art kauft verschiedene peruanische Produkte und verkauft sie dann auf Messen in ganz Frankreich. Darüber hinaus widmet sich Elise der Umsetzung von Projekten, der Ausbildung zukünftiger Freiwilliger für CIMA und vielen anderen Aktivitäten. Wir sind sehr dankbar für die anhaltende Unterstützung, die Ayud’art uns über die Jahre gegeben hat. Danke an Elise und ihr wunderbares Team.


Nachrichten

Wiedereröffnung der Zahnarztpraxis

Ein herzliches Willkommen an die Zahnärzte Dr. Juan Carlos Cerna, Dr. María Isabel Farfán und Gabriela García, die uns in der Praxis von CIMA helfen werden. Jedes Kind wird nun eine Behandlung bekommen können. Zusätzlich dazu erstellen sie eine Krankengeschichte und ein Pflegeprogramm für jeden der Jungen. Wir sind sehr dankbar für ihren Einsatz und ihr Engagement. Ihre Anwesenheit füllt eine große Lücke. In den letzten zwei Jahren hatten wir leider keine Zahnärzte, die sich um die Kinder in unserer Praxis kümmern konnten.

Willkommen bei unseren neuen Kindern

Wir begrüßen die folgenden Kinder, die im April nach CIMA gekommen sind:

  • Carlos Villavicencio – 16 jahre alt
  • Jorge Bacilo – 14 jahre alt
  • Heros Estacio – 13 jahre alt
  • Carlos Gonzales – 12 jahre alt
  • Hítalo Lino – 12 jahre alt
  • Ángel Cruz – 12 jahre alt
  • Christofer Alanya – 14 jahre alt

Wir wünschen ihnen einen glücklichen und fruchtbaren Aufenthalt in unserem Haus.

Karwoche bei CIMA

Während der Karwoche habe wir interne Aktivitäten veranstaltet, die es uns ermöglicht haben, diese besondere Zeit in vollen Zügen zu erleben und zu genießen. Am Ostersonntag organisierten wir ein Spiel, an dem sowohl Erwachsene als auch die Kinder teilnahmen. Dabei ging es darum, mit Hilfe einer Schatzkarte Schokolade und Süßigkeiten zu finden, die in ganz CIMA versteckt waren. Die Kinder hatten viel Spaß an dem Spiel und natürlich ganz besonders an der Schokolade.

Kampagne: Atme-Cieneguilla

Es gab eine Kampagne zum Kauf einer Sauerstoffanlage für den Stadtteil Cieneguilla. CIMA war Teil der Kommission, welche zu diesem Zweck gebildet wurde. Ein gesammelter Geldbetrag reichte für den Kauf leider nicht aus und so beschloss die Gemeinde Cieneguilla, die Sauerstoffanlage zu kaufen. Das zuvor gesammelte Geld wird nun für den Kauf von Sauerstoffkonzentratoren, Flaschen und anderem Zubehör verwendet.

Katechese 2021

Wir begrüßen das Team von Los Boscos unter der Leitung von Antonio Chipana. Sie werden in diesem Jahr für die Katechese zuständig sein. Wir möchten uns auch bei Jose Luis Luna und Los Moscatis bedanken, die im vergangenen Jahr hervorragende Arbeit geleistet haben. Wir wünschen ihnen viel Glück bei ihrer neuen Aufgabe.

Beileid

Unser aufrichtiges Beileid geht an Professor Hernan Escalante für den Verlust seiner Mutter, die am 14. April verstorben ist. Die gesamte CIMA-Gemeinschaft ist mit Ihnen, Hernán.



Cueto-La-Rosa-

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