Infocima Mai 2021

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Mai 2021 – Bulletin Nr. 5

Das Lächeln des Monats

Das Lächeln des Monats

Mein Name ist Jhadiel Chucos. Ich bin 11 Jahre alt und seit eineinhalb Jahren in CIMA. Zurzeit besuche ich die 5. Klasse. Was ich an CIMA am meisten mag, sind die Workshops. Mein Lieblingsworkshop ist die Stoffmalerei, weil ich hier mein Talent ausleben kann. Ich schätze die Tutorinnen. Sie erziehen uns mit Liebe und zeigen uns unsere Fehler auf, damit wir es das nächste Mal besser machen und daraus lernen können. Ich spiele gerne Fußball mit meinen Freunden; wir haben Spaß und spielen, bis wir nicht mehr können. Außerdem bin ich der Beste beim Spielen mit dem Kreisel. Mein Lieblingstier in CIMA ist Zeus, unser kleiner Stier. Ich gehe gerne in den Hügeln wandern, weil ich dabei meinen Stress abbauen kann. Wenn ich groß bin, möchte ich Bauingenieur sein. Ich würde gerne Straßen und Brücken bauen, damit z.B. Menschen, die mit dem Auto kommen, den Fluss nahe CIMA überqueren können.


Workshops und verschiedene Aktivitäten

Imkerei-Workshop

Imkerei-Workshop

Der Imker-Workshop ist Teil der Werkstatt und wurde vor etwa 20 Jahren gegründet. Professor Felipe ist für diesen Workshop verantwortlich. Die Kinder und Jugendlichen kommen mit der faszinierenden Welt der Bienen in Berührung und lernen, wie man sich um sie kümmert und wie man Honig gewinnen kann. Außerdem erfahren unsere Kinder etwas über die Bedeutung von Blumen als Nahrungsquelle für die Bienen und lernen, die Natur mit ihrer Vielzahl an Pflanzen, Tieren, Vögeln und Insekten zu schätzen und zu schützen.


Testimonials

Julio Mesicano

Julio Mesicano 43 Jahre alt

Ex – CIMA

Hallo, ich kam 1990 nach CIMA. Ich war während meiner Kindheit in mehreren Heimen, aber als ich in das Heim CIMA kam, war es ganz anders als die anderen. Es gab keine Polizisten, die die Tür bewachten. Ich spürte zum ersten Mal die Wärme eines Zuhauses, die Wärme eines Vaters, wie Jean-Luis Lebel. Er war die Person, die mich von der Straße holte – mir Liebe, Bildung, ein Zuhause und Essen gab. Am Anfang war es schwierig für mich, die schlechten Gewohnheiten, die ich damals hatte, zu ändern. Dank der Leute, die CIMA unterstützten, lernte ich mit dem Unterricht von Professor Santos Salinas Gitarre spielen. Musik war sehr wichtig für meine persönliche Entwicklung, für meine Genesung und die Veränderungen in meinem Leben.

Wie könnte ich Gott nicht für die Lehrerin Mama Consuelo Vargas danken, denn dank ihr hatten wir die Möglichkeit, in nationalen Schulen zu lernen und einige der Besten der Schule zu werden. Derzeit habe ich zwei Kinder und liebe meine Familie sehr. Ich versuche alles, was ich CIMA gelernt habe, anzuwenden. Meine Arbeit bezieht sich auf den Bereich der Nahrungsmittelindustrie. Im Moment bin ich als Leiter eines Lagers tätig. Ich danke dem Herrn, dass er CIMA in mein Leben gebracht hat. Ich danke auch all den Menschen, die diese Sache und die Anstrengungen von Jean-Luis Lebel (mein Vater) weiterhin unterstützen.

Nuestra Señora de la Compasión

Schwester Ana Cecilia Arata Solano

Mitarbeiter

Hallo, ich bin eine Nonne der Gemeinschaft “Nuestra Señora de la Compasión”. Ich bin seit 2014 in CIMA, anfangs war ich nur Freiwillige. Seit 2017 helfe ich nun als Mitarbeiterin bei dieser wundarbaren Mission. Ich bin in den verschiedensten Bereichen tätig: Sozialarbeit, Verwaltung und in den letzten Jahren als Sekretärin des Direktors. Obwohl meine Arbeit viel mit Meetings, Kontakt zu Wohltätern, den Freiwilligen und der Organisation von Archiven zu tun hat, genieße ich es, Zeuge des täglichen Lebens in CIMA zu sein.

Als ich in diese Familie gekommen bin, habe ich in meinem Herzen und meinem Inneren etwas ganz besonderes gefühlt – Liebe auf den ersten Blick.

Hier spürte ich, dass meine Mission als Schwester der Barmherzigkeit einen Sinn bekam und ich meine Bestimmung gefunden habe. Es ist schön, das Wachstum und den Wandel der Kinder und Jugendlichen mitzuerleben, zu sehen, wie sie ankommen und wie sie gehen. Es ist auch schön zu sehen, wie sie sich als gute Menschen entwickeln, als Brüder, die ihre Talente entdecken. Natürlich gibt es dabei auch schwierige Momente. Einige treffen sogar, sehr zu unserem Bedauern, die Entscheidung CIMA zu verlassen, bevor sie ihren Rehabilitationsprozess abgeschlossen haben. Eine der Besonderheiten von CIMA ist es, die Entscheidung der Kinder zu respektieren: sie bleiben und engagieren sich für ihren Veränderungsprozess bis zur Wiedereingliederung in die Familie. Wenn nicht, beraten wir sie, aber letztendlich ist es ihre eigene Entscheidung. Wenn eine Rückkehr in die Familie nicht möglich ist, vermitteln wir den Kontakt zu einer Einrichtung, in der sie ihren Reintegrationsprozess fortsetzen können. In CIMA stehen die Kinder an erster Stelle. Wir bringen so viel Zeit, Mittel und Liebe wie möglich auf, damit sie „Ein Zuhause, wo die Hoffnung lebt.“ finden, in dem sie die Schwierigkeiten, die sie hergebracht haben, überwinden können. Ich bin glücklich, meine Berufung als Schwester der Barmherzigkeit in dieser großen Familie ausleben zu können, wo Liebe, Dienst und Mut größer sind als die Schwierigkeiten. Hier fühle ich mich erfüllt als Frau, als Schwester der Barmherzigkeit und als Christin, die sich für die Kleinen und Ausgegrenzten dieser Gesellschaft einsetzt. Danke Lai, Maritza, Beatriz und den anderen Schwestern, durch all welche ich erst zu dieser Arbeit gekommen bin. Ohne die Solidarität meiner Kongregation, dem Vertrauen von Jean-Louis, von Don Jorge, meinen Kollegen, der Zuneigung der Kinder und durch die Unterstützung von Freunden und Familie von CIMA könnte ich dieses Leben hier nicht führen. Ihnen allen gehört dafür meine Dankbarkeit!


Danksagung

Wilhelm Oberle Stiftung

Die Wilhelm Oberle Stiftung aus Deutschland unterstützt CIMA seit mehr als 20 Jahren. Wir sind sehr dankbar für Ihre Hilfe zu Gunsten unserer Kinder und Jugendlichen. Vielen Dank Herr Clemens, Frau Dr. Sonia und Ihren Mitarbeitern, die sich ständig um Unterstützung für uns bemühen. Sie sind großartige Menschen, deren Freundschaft und Engagement wir sehr schätzen.

Die Oberle Stiftung hat vor einigen Jahren die Gründung eines Solidaritätsnetzwerkes gefördert, das sich aus allen von ihnen unterstützten Einrichtungen zusammensetzt. Diese sozialen Einrichtungen fördern die ganzheitliche Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sozial gefährdet und ausgegrenzt sind.

Darüber hinaus organisiert die Stiftung die jährliche Sozialmesse „Ayuda que da vida“ (Hilfe, die Leben schenkt). Diese Messe bringt alle Institutionen des Solidaritätsnetzwerks zusammen, um so die Möglichkeit zu haben, sich bekannt zu machen und ihre Produkte anzubieten.


Neuigkeiten

Geburtstag des Monats:

Kinder und Heranwachsende: Joseph Cervantes 16 Jahre alt Jesús Pérez 15 Jahre alt Henry Alca 18 Jahre alt Brush Flores 13 Jahre alt Eduardo Juárez 12 Jahre alt

Mitarbeiter:: Myra Bowen Schwester  Ana Cecilia Arata Eduardo Candela Fernando Jiménez Sandra Ortiz Felipe Quispe

Personen, die so besonders sind wie ihr, haben alles Glück der Welt und noch ein bisschen mehr verdient: Happy Birthday!

Willkommen in Ihrem neuen Zuhause

Wir begrüßen die folgenden Kinder, die im Laufe des Monats Mai nach CIMA gekommen sind:

  • Jordin Infante
  • Jens Ruzbel Catalán

Tag der Arbeit

Am 1. Mai feierten wir den Tag der Arbeit mit einem gemeinsamen Mittagessen in den Gärten von CIMA, bei welchem jeder Mitarbeiter ein kleines Geschenk erhielt. Wir sind sehr dankbar für ihren wertvollen Beitrag.

Muttertag

Am Freitag dem 7. Mai haben wir den Muttertag vorgefeiert. Wir zollten den Mitarbeitern von CIMA und den Müttern der Kinder Anerkennung. Zu diesem Anlass gab es nachmittags einen Talentewettbewerb, an dem unsere Kinder verschiedene künstlerische Nummern präsentierten: Gesang, Musik, Tanz und Theater. Aufgrund der Pandemie war es nicht möglich, die Mütter der Kinder einzuladen, aber sie konnten ihre Mütter per Videoanruf beglückwünschen.

Schulungen:

Ein Training mit dem Titel „Identifizierung meines Lebenszwecks“ wurde für alle CIMA-Mitarbeiter durchgeführt. Es ging darum, sich selbst kennen zu lernen und die Verbindung mit dem Sinn des eigenen Lebens zu erreichen. Dieses Training wurde von allen Mitarbeitern sehr geschätzt. Herzlichen Glückwunsch an die Psychologin Gisella Villafana Arevalo, die uns einen sehr interessanten Kurs anbieten konnte.

Außerdem erhielten die Verantwortlichen der Küche und des Lebensmittellagers eine Schulung zur Handhabung und Verarbeitung von Lebensmitteln. Der Kurs wurde von der Ernährungsberaterin Alicia Montenegro gehalten. Wir danken Dario Gastelo vom Rotary Club Lima Colonial aus Peru, Susanna Salvador und dem Rotary Club Codroipo Villa Manin aus Italien für die beiden Trainings.

Ein Online-Training wurde durch zoom gestartet und wird im November abgeschlossen. Der Kurs ist über das Thema Ressourcenmobilisierung – Projektdesign. Das sind Werkzeuge, die es uns ermöglichen, die Präsentation von Projekten zu optimieren. Die Personen, die diese Ausbildung erhalten, sind Jorge Saavedra, Ana Cecilia und Hernan Escalante. Wir danken der Montpelier Foundation aus Großbritannien und dem Expertennetzwerk ANQAS aus Spanien, insbesondere Vanessa Lecointre und Arancha Cejudo, für diese Schulung.

Messe in CIMA

Am Samstag, den 22. Mai, kam Pater Carlos Carrillo, Pfarrer aus Cieneguilla, nach CIMA, um die Messe zu feiern. Victor Chipana und Cristian Perez empfingen das Sakrament der Konfirmation.

Herzliches Beileid:

Wir trauern um den ExCIMA Jose Luis Illa, der durch COVID-19 verstorben ist. Jose Luis war 34 Jahre alt und Vater von zwei Kindern. Unser tiefstes Beileid an die Familie Illa.



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